Aktive Vereine - Zukunft der Dörfer

(TN) Mit einer festlichen Abschlussfeier des Bezirksentscheides im 21. Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" wurden in der Stadthalle Kulmbach die 28 Teilnehmer aus ganz Oberfranken für Ihre Leistungen im Bundeswettbewerb von Regierungspräsident Hans Angerer ausgezeichnet. Nicht so entscheident war für Angerer die Reihenfolge der Sieger, sondern die Summe der vielen kleinen Maßnahmen die von den Bürgern umgesetzt wurden. "Nichts war umsonst" lautete seine zentrale Aussage.

Von 953 Teilnehmern bayernweit hatte Oberfranken mit 358 Teilnehmern erneut eine bemerkenswerte Teilnehmerzahl ins Rennen geschickt. Als echte Bürgerbewegung, bezeichnete Ltd Landwirtschaftsdirektor Reiner Dellinger deshalb den Wettbewerb. Dass Dörfer in der heutigen Zeit des knappen Geldes nur mit aktiven Vereinen und mit Hilfe des Ehrenamtes auch eine echte Zukunft hätten, stellte die Oberbürgermeisterin Inge Aures der Stadt Kulmbach unter großem Applaus der Teilnehmer fest. "Gäbe es den Wettbewerb nicht, müsst man ihn erfinden" folgerte der Landrat des Landkreise Kulmbach Peter Söllner. Die Glückwünsche der etwa 60000 organisierten Gartenfreunde aus Oberfranken überbrachte der 1. Vorsitzende des Bezirksverbandes Edgar Sitzmann. Ohne Gartenbauvereine wäre vieles nicht so, wie es jetzt ist, so Sitzmann.

Für den Landkreis Coburg erhielten die Dorfgemeinschaften aus Gemünda und Weißenbrunn v. W. anerkennende Worte für ihre vorzügliche Präsentation und Bemühungen um die Weiterentwicklung Ihrer Ortschaften. Einen Sonderpreis für die Umnutzung historischer Gebäude konnten die Bürger von Gemünda verbuchen.

Zu den Bezirkssiegern im Bezirksentscheid 2003 zählten:
Großziegenfeld (Landkreis Lichtenfels), Isaar (Landkreis Hof), Langenstadt (Landkreis Kulmbach) Steinbach an der Heide (Landkreis Kronach) und Trunstadt (Landkreis Bamberg)

links Weißenbrunn v. Wald
rechts Gemünda mit dem Stellvertreter des Landrates Hedrik Dressel