Neue Wertmaßstäbe im Wohnumfeld

(TN) Zu einem Seminar für Vereinsvorsitzende und Nachwuchskräfte im Landkreis Coburg trafen sich unter Federführung des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege die aktiven Führungskräfte der Gartenbauvereine. Bürgermeister Günther Kob und 2. Kreisverbandsvorsitzender Stephan Schlechtweg konnten im geschmackvoll geschmückten und voll besetzten Jugend- und Gemeindezentrum über 70 aktive Delegierte der Coburger Vereine begrüßen.

"Gärten und gärtnerische Arbeit sind Keimzellen für die Erneuerung unsere Kultur" so Seminarleiter Martin Gruber vom Bayerischen Landesverband. Jede Kulturen habe ihren Ausgang genommen von der Pflege des Bodens und dem Anbau von Pflanzen. Es gäbe kein Gebiet der Kultur, das durch viele Jahrhunderte in solch immer währender Reinheit überliefert wurde, wie die Liebe zum Garten und zur Natur. Gerade heute in einer Zeit der Rückorientierung auf die wesentlichen Lebensgrundlagen erhalte der Garten einen neuen Stellenwert: Der Garten ist wieder Treffpunkt von Mensch und Natur.

Aufbruchstimmung im Freizeitgartenbau
Die Form und der Inhalt der Veranstaltung machten die Aufbruchstimmung im Freizeitgartenbau deutlich. Die Expansion des Verbandes auf über 523000 Mitglieder ist ein sichtbarer Beweis für das zunehmende Bedürfnis des Menschen nach naturnahen Gärten. Das steigende Interesse an sinnvoller Gartenökologie und der Wunsch biologisch hochwertige Gartenfrischprodukte ernten zu können stellen eine große Herausforderung an die 3310 Gartenbauvereine in Bayern (70 Vereine mit 10838 Mitgliedern im Kreisverband Coburg) dar. Es wurde an die Teilnehmer appelliert auch weiterhin den notwendigen Einsatz zu leisten, um den Garten als Symbol für eine nachhaltige Nutzung der Natur im Sinne der Agenda 21 zu sichern. Weil man sich mit Nachdruck auch dem Nachwuchs widmen will, wurden auch Orientierungshilfen für eine wirkungsvolle Jugendarbeit aufgezeigt. Die Praxis beweise, dass die Naturerziehung bereits im Kindesalter beginnen muss, um den Menschen in seiner Haltung gegenüber Landschaft und Natur nachhaltig zu prägen.

Über nachahmenswerte Aktionen aus ihrem Verein berichtete Frau Ulrike Schorn vom OGV Gleußen. Hierbei wurden vor allem die erfolgten Pflanz- und Pflegemaßnahmen, die Unterstützung der Jugendarbeit und geplante Aktionen wie der geplante Dorfpavillon vorgestellt.

Herr Fritz Müller vom OGV Buchenrod referierte über seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Buchenroder Dorfverschönerung. Eindrucksvoll stellte er mit Dias vor, wie auch mit Kleinigkeiten, die direkt von aus den Reihen der Bevölkerung kommen, unverwechselbare Charakterzüge im Dorf entstehen können.

Wissenswertes zur Internetseite des Kreisverbandes die unter www.kv-gartenbau-coburg.de zu erreichen ist stellten Frau Gabriela Armann und Kreisfachberater Thomas Neder vor.

Von Links:
Martin Gruber Seminarleiter/
1.Vorsitzender des OGV Untersmiemau Harald Endert
2. Kreisverbandsvorsitzender Stephan Schlechtweg
1. Vorsitzende des OGV Gleußen Frau Ulricke Schorn
KFB Thomas Neder
1. Vorsitzender des OGV Buchenrod Herr Fritz Müller
3. Kreisverbandsvorsitzende Frau Annette Eppler
  Foto downloaden(1,4 MB/300dpi/ 13x17)