Gartentipps vom Kreisfachberater für den Februar
 

Sträucher mit Sachverstand schneiden
(TN) Die während des Winters belassenen Blütenstände der Stauden können so langsam entfernt werden, da Wind und Wetter deutliche Spuren hinterlassen haben. Stehen Umpflanzarbeiten im Gehölzbereich an, kann man bei offenem Boden ohne weiteres zum Spaten greifen. Älteres oder abgestorbenes Astmaterial von Ziersträuchern kann man an der Basis entfernen. Ein schematisches uniformes Durchschneiden der Sträucher auf halber Höhe wie man es leider häufig sieht, zerstört den natürlichen Habitus der Pflanze ist nur mit einigem Aufwand wieder zu korrigeren.

Knollenbegonien antreiben
Knollenbegonien, Blumenrohr (Canna) oder Geranien können gegen Ende des Monats schon angetrieben werden. Je höher die Raumtemperatur desto mehr Licht ist notwendig. Sonst entstehen nur helle vergeilte Triebe.

Sommerblumen mit längerer Vorkulturzeit kann man etwa ab Mitte Februar aussäen. Hierzu gehören z.B. Petunien, Fleißige Lieschen, Zinnien oder der Mehlige Salbei

Krebs hemmende Wirkung
Der Gemüsegarten liegt zwar noch im Winterschlaf, dennoch kann man auch jetzt mit frischem Gemüse aus Eigenbau für die eigene Gesundheit etwas tun. Brokkoli gilt als urgesund und soll neben seiner Krebs hemmenden Wirkung durch sog. Isothiocyanate auch vor Erkältungen und Atemwegserkrankungen schützen. Hierbei wird Brokkoli Keimsprossen eine noch größere Wirkung als dem Frischgemüse. nachgesagt. Brokkkoli-Sprossen schmecken pikant und sind zusammen mit den Keimgeräten für die Eigenkultur im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

Paprika und Auberginen aussäen
Wem das Warten auf die Gartensaison zu lange wird, kann im Februar schon mit der Aussaat von Paprika und Auberginen auf der warmen, hellen Fensterbank beginnen. 20 - 22°C und eine nährstoffarme Aussaaterde sorgen zusammen mit gutem frischem Saatgut für ein zufriedenstellendes Keimergebnis. Kompost eignet sich nur bedingt für Aussaaten. Er kann allerdings in eine Bratfolie gewickelt im vorgeheizten Backofen bei 150 bis 200° C etwa 20 bis 30 Minuten gedämpft und anschließend mit Sand gemischt werden. Die Aussaat von Tomaten hat noch bis Anfang März Zeit.

Sonnenschutz anbringen
Pfirsiche und Aprikosen sind besonders in den ersten Jahren sehr empfindlich. Ein Stammschutz aus Fichtenreisig, Schattiermatten etc. kann vor Stammrissen durch die Februarsonne schützen.

Erste Umveredlungsaktionen bei Ostbäumen sind mit Hilfe des sog. Geißfußpfropfens möglich. Hier ist man nicht auf das sog. Lösen der Rinde angewiesen. Wesentlich einfacher ist das sog. Pfropfen hinter die Rinde, das man etwa um die Blütezeit der Bäume durchführt.


 

Die großblättrige Berberitze(Berberis julianae)zählt zu den schönsten immergrünen Arten und kommt in Einzelstellung besonders zur Geltung.Sie eignet sich für alle Böden von sonnigen bis halbschattigen Standort.

.

    Das Staudensilberblatt ist eine anspruchslose heimische Wildstaude, die vor allem durch ihre silbrigen Fruchtstände für die Floristik interessant ist.

Die stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) ist eine immergrüne robuste Art der Christrose. Sie erfreut schon im Februar durch die ersten Blütenstände.

    Die Stachelkraftwurz (Acanthopanax sieboldianus) ist ein robuster malerischer Kleinstrauch aus Ostasien, der noch wenig verbreitet ist. Seine auffallend schwarzen Beeren sind bis weit in den Winter eine Zierde.