Die Maibeere - Neues“ Naschobst“ für Hausgärten
 

Mit der tiefblauen Maibeere steht seit einiger Zeit ein neues leicht zu kultivierendes „Naschobst“ für den Hausgarten zur Verfügung. Die bananenförmig gekrümmten etwa 2 –3 cm langen Früchte sind eine willkommene Bereicherung des Beerenobstsortiments und eröffnen vor den Erdbeeren den Erntereigen. In der Vollreife schmecken die Vitamin B und C reichen Früchte süß würzig und erinnern etwas an den Geschmack von Heidelbeeren.

Die Pflanze liebt einen sonnig bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte ausreichend feucht sein. Ansonsten ist sie recht anspruchslos. Das Holz ist nach Angaben der Züchter bis –45°C, die Blüte bis –8°C frosthart!

Die Vegetationsperiode der Maibeere beginnt sehr früh und ist bereits im August/ September beendet. Zum Aufbau der ca. 1-1,5 m hohen Pflanze genügen 8-10 Triebe. Ähnlich wie bei Johannisbeeren werden ältere Triebe mit borkiger Rinde regelmäßig entfernt. Früchte entstehen am 1 jährigen Holz. Der Schnitt erfolgt nach der Ernte gegen Mitte bis Ende Juni.

Der Handel bietet zur Zeit die Sorten Amur, Maistar, Mailon, Fialka und Morena an.

Die Maibeere wächst im Obstlehrgarten des Kreisverbandes und kann ab dem 25. August, dem Tag der offiziellen Öffnung besichtigt werden.