Obstallee als Bindeglied zwischen Gestern, Heute und Morgen
 

(TN) Nach langer sorgfältiger Vorbereitung wurde die historische Obstallee als Verbindungsglied zwischen den Ortschaften Gleußen und Kaltenbrunn von Landrat Karl Zeitler und 1. Bürgermeister Werner Thomas ihrer Bestimmung übergeben. Als verdienstvolle Leistung würdigte der 1. Vorsitzende des Kreisverbandes, Landrat Karl Zeitler das Engagement des OGV Gleußen, das auch nach der Pflanzung mit der Betreuung der Allee nat. noch weitergehe. Sein besonderer Dank galt der 1. Vorsitzenden des OGV GleußenUlrike Schorn mit allen aktiven Helfern und Sponsoren. „Diese vorbildliche Gestaltung des Ortseingangs würde auch andernorts dem Landkreis Coburg als Aushängeschild gut zu Gesichte stehen“, so Zeitler in seinen Dankesworten.
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Nach dem kirchlichen Segen erleuterte Kreisfachberater Thomas Neder das Konzept der Obstallee. Anhand der Infotafeln könnten die Besucher nicht nur optische Eindrücke, sondern auch Sorteninfos mit nach Hause nehmen. Die aufgepflanzte Spektrum der Sorten sei anhand alter Quellen zusammengestellt worden und repräsentiere einen Querschnitt der gängigen Züchtungen nach den schwierigen Kriegsjahren: Viele von ihnen seien als alte Lokalsorten noch immer weiter verbreitet, manche allerdings auch schon wieder verschwunden. Anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des Verbandes sei es das Ziel der Aktion gewesen, neben der optischen und ökologischen Aufwertung der Gleußener Flur, auch der damaligen Aktivisten Herbert Wenger und Max Roth zu gedenken, die sich um den Wiederaufbau des Obstanbaus im Coburger Land verdient gemacht hätten.


 

 



Kreisfachberater Thomas Neder gibt Erläuterungen über das Konzept
der Pflanzung