Die Ringelnatter zu Besuch in naturnahen Gartenteichen
 

(TN) Naturnahe, eingewachsene Gartenteiche am Ortsrand mit einem hohen Besatz an Kleintieren wie Kaulquappen, Fröschen, Molchen und Fischen wirken manchmal auch auf Ringelnattern unwiderstehlich und bringen ein Stück wilde Natur in den Garten. Mit etwas Glück kann man die selten gewordene heimische Schlangenart beim Sonnenbaden oder bei der Jagd in den Abendstunden beobachten. Das auffälligste Erkennungsmerkmal sind die orangegelben, gelblichen oder bisweilen auch weißen halbmondförmigen Flecken auf beiden Seiten hinter dem Kopf. Den Winter verbringt die Ringelnatter in einer Winterstarre z.B. in Baumstubben, Kompost- oder Laubhaufen. Wenn ihr das Gartenbiotop gefällt, kann man sie oft jahrelang immer wieder mal am gleichen Teich als Dauergast oder als „Durchzügler“ antreffen.

Fotos: Thomas Neder