Beerenobst – Gesundbrunnen aus dem eigenen Garten
 

(TN) Kein Garten ist zu klein, um nicht zumindest ein begrenztes Sortiment der unterschiedlichsten Beerenfrüchte anzubauen.

Die Mühe lohnt sich – nicht nur wegen des mittlerweile immensen Preises, den man für Bioprodukte auf den Tisch legen muss.

Die köstlichen Früchte von Himbeeren, Tayberries, Brombeeren, Heidelbeeren und Co schmecken als frisches Naschobst nicht nur hervorragend, sondern sind zudem reichhaltige Quellen gesundheitsfördernder Polyphenole - Naturstoffen mit krebshemmenden Eigenschaften. Hierzu zählt man die vor allem die Ellagsäure, Anthocyanidine sowie Proanthocyanidine, die reichlich im frischen Beerenobst vorhanden sind. Dieser weitreichend positive Nebeneffekt zum fordergründigen Geschmacksvergnügen wird durch neuere Forschungsergebnisse immer mehr belegt.

So gilt z.B. die Himbeere in der traditionellen chinesischen Medizin schon seit langem als Anti- Aging Mittel. Wie die Erdbeere enthält sie große Mengen der Ellagsäure, der hochwirksame krebshemmende Eigenschaften nachgesagt werden. Himbeeren können dank neuerer Sorten auch im einfachen Beetanbau kultiviert werden. Sorten wie `Autumn Bliss`, oder `Golden Bliss` sind zudem robust gegen das gefürchtete Rutensterben. Wie Brombeeren, Heidelbeeren oder Tayberries kann man sie gut einfrieren und somit rund um das Jahr naschen.

Der Obstlehrgarten des Kreisverbandes Coburg für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt zeigt ein breites Sortiment geeigneter Kulturen für den Hausgarten. Anlässlich des Sommerfestes am 12. Juli wird Kreisfachberater Thomas Neder fachkundig durch die Anlage führen. Je nach Witterung sind Führungen um 15:30 Uhr und um ca. 17: 30 Uhr geplant.



 
       
 

        
Foto: T. Neder