Schwarze Rettiche – Befall durch die Rettichschwärze
 

(TN) Besonders auf schweren kalkhaltigen Böden, die zu Verdichtungen neigen, und auf Gemüsearealen auf denen jahrelang immer wieder Rettiche angebaut werden, tritt jetzt im Sommer vielfach die Rettichschwärze (Apanomyces raphani) auf. Die Pilzerkrankung, die mittels Sporen oft jahrelang im Boden überdauern kann, ist leicht an bänderartigen Schwärzungen zu erkennen. Die Früchte reißen auf und werden innen teilweise „morsch“. Als robust gelten Japanische Hybridrettiche oder z.B. die Sorte Neptun F1. Eine interessante Alternative zum üblichen Rettichanbau ist die Verwendung von Pflanzrettichen. Hierzu werden Presstöpfe mit Blumenerde gefüllt, mit einem Samen bestückt und ebenerdig in die Erde gesetzt.

Am sinnvollsten ist jedoch ein Wechsel der Anbaufläche, auf der 3 bis 4 Jahre lang keine Kreuzblütler angebaut worden sein sollen. Befallsmindernd soll sich nach Versuchen eine Vorkultur mit Porree auswirken.

 
 
 

        
Foto: T. Neder