Johannisbeeren im Geschmackstest – Heros, Rosalinn, Primus und Bona machen das Rennen
 

(TN) Über 20 verschiedene Johannisbeersorten gedeihen mittlerweile im Obstlehrgarten des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege e.V. Weiß, rosa, rot und schwarz schimmern die langen Trauben dieser manchmal etwas sauren, aber urgesunden Beerenobstart. Dass Beerenobst eine außergewöhnliche Quelle gesundheitsfördernder Stoffe wie z. B. den Polyphenolen darstellt, wird gerade in der heutigen modernen Ernährungslehre wieder deutlicher denn je in den Focus gerückt. Die Verwertungsmöglichkeiten von Johannisbeeren sind sehr mannigfaltig. Frisch vom Strauch, zu Marmelade oder Gelee verarbeitet, mit dem Dampfentsafter zu Saft veredelt oder auch zu leckerem Beerenwein vergoren. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Ziel der großen Sortenbreite am Lehrgarten ist es, die unterschiedlichen Züchtungen zum einen auf ihre Robustheit und zum anderen auf ihre geschmackliche Wertigkeit zu prüfen.

Im Zuge einer Geschmacksprobe nach der Ernte ergab sich folgende „Hitliste“:
Unter den roten Sorten machten Heros, Koral und Rolan das Rennen. Von den weißen Sorten schmeckten vor allem Primus und Zitavia. Bei den schwarzen Johannisbeeren fielen vor allem Bona, Neva und Titania sehr positiv auf. Auch die rosa farbene Rosalinn bekam gute Geschmacksnoten.

Am 25. September findet ab 16 Uhr die „Coburger Weinlese am Lehrgarten“ statt. Bei dieser Gelegenheit haben Gartenfreunde die Möglichkeit, die etwa 20 verschiedenen Weinrebsorten, die am Lehrgarten auf ihre Praxistauglichkeit kritisch unter die Lupe genommen werden, geschmacklich zu testen.

 
 
Johannisbeeren im Geschmackstest – Heros, Rosalinn, Primus und Bona machen das Rennen
Fotos: Thomas Neder