Die Becherprimel - Ein bunter Farbkleks auf der Fensterbank
 

(TN) Zu den Klassikern unter den Zimmerpflanzen die im Frühjahr für einen frischen „Farbkleks“ auf dem Fensterbrett sorgen, zählt die Becherprimel (Primula obconica). Dank intensiver Züchtungsarbeit ist die in Zentralchina beheimatete krautige Primelart mittlerweile in einer ganzen Reihe von Farbnuancen erhältlich. Die bis zu 25 cm hohen Blüten stehen in Dolden oder Quirlen und variieren zwischen weiß, rosa, rot und blau. Der Kelch ist becherförmig

Damit die Becherprimeln schon jetzt im Spätwinter blühen, werden sie von den Gärtnereien normalerweise im Juni/Juli ausgesät.

Der ideale Standort auf der Fensterbank ist hell ohne direkte Sonneneinstrahlung. Will man die Pflanze mehr als nur eine Saison kultivieren und in neue Erde setzen, sagt ihr eine schwachsaure Erdmischung am besten zu. In der Hauptwachstumszeit ist sie für eine flüssige Düngung (0,05 bis 0,1%) dankbar.

Werden die verblühten Blütenstände fortlaufend entfernt, kann so ihr Blütenflor verlängert werden. Allergiker sollten allerdings bei diesen Kulturarbeiten oder beim Halten dieser Pflanze im Allgemeinen Acht geben. Das in den Haaren gebildete Kontaktallergen Primin sorgt bei empfindlichen Menschen für Hautausschlägen oder Hautreizungen. Nicht umsonst ist die Becherprimel deshalb auch unter dem Namen Giftprimel bekannt. Die Becherprimel ist für Vögel giftig.

 
 
Zu den Klassikern unter den Zimmerpflanzen die im Frühjahr für einen frischen „Farbkleks“ auf dem Fensterbrett sorgen, zählt die Becherprimel.
Fotos: Thomas Neder