Die Winterblüte duftet schon im Februar
 

(TN) Auch wenn sich der Winter in diesem Jahr noch hartnäckig hält, sind an geschützten Plätzen im Garten die ersten Frühlingsboten bereits auf dem Vormarsch. Ein edler Vertreter der sog. Winterblüher im Sortiment der Gehölze ist die Winterblüte (Chimonanthus praecox).

Die Winterblüte hat wie viele der bei uns kultivierten Ziersträucher, die in der kalten Jahreszeit blühen, ihre Heimat in China. Sie ist ein mittelgroßer leicht zu kultivierender Strauch und bevorzugt einen geschützten Standort, der zum Ausreifen des Holzes und zum Schutz der Blüte sehr wichtig ist. Ideal ist die Wärme und der Windschutz einer Mauer oder eines Gebäudes. In einer zugigen kalten Ecke des Gartens und auf schwerem Boden wird man allerdings wenig Freude am edlen Duftspender haben. Kennzeichnend sind die rauen oval lanzettlichen Blätter. Der grazile Winterblüher gedeiht auch auf Kalkböden. Der zarte süße Duft der Blüte ist einzigartig und fast bedeutsamer als die blassgelbe wenn auch sehr frühe Blüte. Da junge Pflanzen recht blühfaul sind, werden einige Sorten auch veredelt angeboten.

Chimonanthus praecox `Grandiflorus` hat eine intensiver gefärbte gelbe Blüte und ist innen markant rot gefärbt. Chimonanthus praecox `Luteus` zeichnet sich durch eine reingelbe Blüte aus und blüht später als die Art.

 
 
Auch wenn sich der Winter in diesem Jahr noch hartnäckig hält, sind an geschützten Plätzen im Garten bereits die ersten Frühlingsboten auf dem Vormarsch. Ein edler Vertreter ist die Winterblüte.
Fotos: Thomas Neder