„Coburger Obstsalat“ soll weiter wachsen
Kreisverband für Gartenbau veranstaltet Jugendseminar
 

Die Förderung der Jugendarbeit in den 70 Obst- und Gartenbauvereinen liegt dem Kreisverband Coburg für Gartenkultur und Landespflege e.V. ganz besonders am Herzen.
Ein Jahr liegt die Gründung der Jugendgruppe des Kreisverbandes dem „Coburger Obstsalat“ im Kreisjugendheim am Weinberg nun schon zurück – und er soll noch weiter wachsen und gedeihen, so der Wunsch des Kreisverbandes.

Zu einem Jugendseminar begrüßte Kreisfachberater Thomas Neder die Vertreter aus Oeslau, Scheuerfeld, Weißenbrunn v. Wald, Fürth am Berg, Gemünda, Meeder, Birkach, Wiesenfeld, Eicha, Buchenrod, Weitramsdorf, Bischwind sowie Großgarnstadt. Sein besonderer Dank galt der 3. Vorsitzenden Annette Eppler und Beiratsmitglied Ilona Schiwatsch (beide Jugendbeauftragte des Kreisverbandes) sowie Anja Sollmann (von den Kinder- und Jugendgruppen gewählte Jugendsprecherin) für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

„Der Kreisverband ist dankbar für jede Form der Jugendarbeit in seinen Vereinen. Hierfür verdienen alle ehrenamtlich Tätigen Lob und Anerkennung“ so Neder. Der Kreisverband sehe seine Aufgabe vor allem darin, den Erfahrungsaustausch zwischen den Jugendleitungen der Vereine zu vertiefen, koordinierend zu wirken, Gemeinschaftsaktionen zu fördern und fachliche Beispiele aufzuzeigen. Die Basisarbeit müsse allerdings in den Vereinen erfolgen. Der Verband selbst habe ergänzend in sein Jahresprogramm zwei Veranstaltungen zum Thema Jugendarbeit mit aufgenommen. Am 20. Juni bietet der Verband eine Walderlebnisführung für Kinder an. Eine Wiesenerlebnisführung ist dann für den 27. Juni vorgesehen. Die Veranstaltungen wird Annette Eppler im Rahmen ihrer Naturführertätigkeiten übernehmen, über die auch die Anmeldungen erfolgen sollen.

In einer ausführlichen Vorstellungsrunde berichteten die Delegierten über Ihre Erfahrungen vor Ort. Als Anregung für alle Interessierten sollen all die wertvollen Details gesammelt und den Vereinen über die Homepage des Verbandes als auch schriftlich zur Verfügung gestellt werden.

Wie durchschlagend sich eine intensive Jugendarbeit auf die Alterstruktur des Vereins auswirken kann, berichtete Wolfgang Zarske vom OGV Fürth am Berg. Jugendarbeit habe in Fürth am Berg seit 25 Jahren eine lebendige Tradition. Der Alterdurchschnitt der 227 Mitglieder betrage auch dank der zahlreichen Jugendlichen mittlerweile nur noch 42 Jahre und der Großteil der Mitglieder sei der Altersklasse unter 27 Jahren zuzuordnen. Dass eine fruchtbare Jugendarbeit eines engagierten Betreuerteams bedarf wurde ebenso klar wie die unterschiedlichen Ansätze, die jeweils in den Vereinen umgesetzt werden. Vom Jugendgarten, über Gräserwanderungen, die Pflanzung von Brennesseln zur Naturbeobachtung, dem Brotbacken, der Durchführung von Wurzelwettbewerben bis zum Kastanienbasteln sei mittlerweile jede Menge geboten.

Über das Thema Versicherung referierte im Anschluss Annette Eppler und erklärte anhand ausgeteilter Infoblätter des Landesverbandes inwieweit die Kinder der Jugendgruppen bei der Dachorganisation versichert sind. Welch große Vorteile eine Mitgliedschaft der Jugendgruppen im Kreisjugendring mit sich bringt, erläuterte Ilona Schiwatsch an Hand der zahlreichen Fördermöglichkeiten.


Der Nachmittag war mit der Umsetzung von kurzweiligen Aktionsspielen geprägt,
wobei die Teilnehmer zur Veranschaulichung mit viel Spaß und Freude in die Rollen der Kinder und Jugendlichen schlüpfen konnten. Einig war man sich in der Schlussaussprache, dass im Herbst ein weiteres Fortbildungsseminar auf Verbandsebene stattfinden soll.

 
 
Zu einem Jugendseminar begrüßte Kreisfachberater Thomas Neder die Vertreter
aus Oeslau, Scheuerfeld, Weißenbrunn v. Wald, Fürth am Berg, Gemünda,
Meeder, Birkach, Wiesenfeld, Eicha, Buchenrod, Weitramsdorf, Bischwind sowie
Großgarnstadt.
 
Fotos: Thomas Neder