In Moggenbrunn lodert die Leidenschaft zur Dorfverschönerung weiter
 

(TN) Der Sieg auf Bundesebene im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, wie er damals noch hieß, liegt mittlerweile schon einige Jahre zurück. Ungeachtete dessen lodert auch heute, viele Jahre nach diesem stolzen Erfolg, im Moggenbrunner Obst- und Gartenbauverein die Leidenschaft zur Dorfverschönerung weiter.

Auf einem Rundgang mit Kreisfachberater Thomas Neder ernteten die Moggenbrunner viel Lob für ihr Engagement um die Grüngestaltung. Kernstück des Großgrüns im Ort ist nach wie vor die mächtige Kastanienallee, die zu den ältesten in ganz Bayern gehört. Neben diesem historischem Erbe wurde aber auch mit eigenen Händen in den letzten Jahrzehnten Beachtliches geleistet. Gemäß dem Gärtnerspruch „Was man sät wird man ernten“, weist Moggenbrunn, heute über 20 Jahre nach den Anfängen der Dorfverschönerung, im Kern eine bemerkenswerte Grünstruktur auf, die als vorbildlich gilt. Auch die Ortseingänge mit Streuobstwiesen und Obstzeilen bilden einen angenehm sanften Übergang in die Landschaft.

Auch wenn schon viel geschafft wurde, möchte man den einen oder anderen Aspekt noch verbessern. Geplant sind die Pflanzung eines roten Bandes von Kletterrosen in der Ortsmitte, die punktuelle Ergänzung einer Obstzeile mit Birnen, der mittelfristige Ersatz einer kränkelnden Linde und die Eingrünung einer Biogasanlage.

 
 

Eine der ältesten Kastanienalleen in Bayern steht in Moggenbrunn
Fotos: Thomas Neder