Gartentipps für den Monat Oktober
 

Schon jetzt an die Tulpenblüte denken
(TN) Wer das Frühjahr mit den leuchtenden Farben der Tulpen bereichern will, sollte schon jetzt an das Stecken der Blumenzwiebel denken. Bei gefächerter Sortenwahl gelingt es, die Blütezeit von Ende März bis Anfang Juni auszudehnen. Den Anfang machen die Botanischen Tulpen. Später kommen Triumph Tulpen hinzu. Die mächtigen Darwin Hybrid Tulpen und die grazilen Lilienblütigen Tulpen bilden den Abschluss. Wer mehr auf Langlebigkeit setzt und nicht jährlich seine Tulpenzwiebel stecken will, sollte sein Glück mit Wildtulpen wie z. B. Tulipa tarda versuchen. Die Blüten sind zwar wesentlich kleiner, dafür bilden sich im Laufe der Zeit auf geeigneten Standorten dichte Teppiche, die viele Jahre für Freude sorgen.

Spätaussaaten im Gemüsegarten
Wer die Gemüsesaison noch nicht abschließen möchte, kann robuste Kulturen noch säen. Hierzu gehören schnellwüchsige Radiessorten im Frühbeet oder Gewächshaus, oder frostbeständige Sorten des Winterspinats. Winterportulak, Löffelkraut und Feldsalat ergänzen die Palette der Spätaussaaten. Das Setzen von Steckzwiebeln winterharter Sorten wie `Red Cross` oder `Presto` ist zwar etwas ungewöhnlich, liefert aber besonders frühe Zwiebelernten. Wer experimentieren möchte, kann es auch mal mit der Aussaat von Scherkohl probieren. Bei Scherkohl handelt es sich um eine winterharte Form des Winterraps. Die Blätter sind kohlartig, schmecken mild und werden wie Spinat zubereitet.

Noch grüne Tomaten reifen am besten bei Temperaturen um 20 Grad nach. Die schmackhafte Andenbeere kann vor den Frösten auch ausgegraben und im Wintergarten überwintert werden.

Paprika färbt sich erst spät im Jahr von grün auf rot, gelb, orange oder violett um. Hierbei verbessert sich das Aroma fast täglich. Grüner Paprika ist die unreife Vorstufe der umgefärbten Früchte.

Luteinreiche Fruchtzwerge
Kleinfruchtige Kiwis, die als Kletterpflanzen am Zaun, der Perogola und an der Hauswand gezogen werden, sind wahre Vitaminbomben. Keine andere Fruchtart enthält so viel wertvolles Lutein wie die kleinen Fruchtzwerge. Die Bayernkiwi reift erst ab Mitte Oktober und stellt somit den Abschluss im Obstgarten dar. Bei 1 bis 4 ° C gelagert, können sie 3 bis 4 Wochen aufbewahrt werden. Frostempfindlich sind die Pflanzen nur als Jungpflanzen. Eingewachsen sind sie nach einigen Jahren völlig winterhart. Wer auf Nummer sicher gehen will und keine Frostschäden bei Neupflanzungen riskieren möchte, kann Quitten, Aprikosen, Pfirsiche oder Aprikosen auch erst im Frühjahr pflanzen.

Organische Blattdüngung zum Blattfall
Nachdem in diesem Jahr der Schorfbefall bei Äpfeln teilweise extrem war, ist es ratsam, zur Förderung des Blattfalls und einer schnellen Zersetzung der Blätter zu Beginn und in der Mitte des Blattfalls mit organischen Blattdüngern wie Aminosol oder Siapton zu behandeln. Dies ist bei kleinen Bäumen auf schwachen Unterlagen leicht möglich.

Fotos: Thomas Neder

TN_Kornellkirsche: Bei den leuchtend roten Kornellkirschen sind mittlerweile eine ganze Reihe großfruchtiger Sorten im Handel.

TN_Aster: Die Kissenaster ist nach wie vor ein Klassiker am Rand sonniger Staudenrabatten.

TN_Thunbergia: Einen leuchtend orangen Farbkleks zaubert die `Schwarzäugige Susanne` als Kletterpflanze an Pergolen, Säulen oder Mauern.

TN_ Tagpfauenauge: Obst- und blütenreiche Gärten wirken auf das Tagpfauenauge im Herbst wie ein Magnet.

TN_Rosa Villosa: Schon aus der Ferne wirken die großen Früchte der gefüllten Apfelrose.

TN_Pennisetum: Die flach stehende Herbstsonne zaubert in Verbindung mit Gräsern wie dem Lampenputzergras malerische Bilder in den Garten.

 

Bei den leuchtend roten Kornellkirschen sind mittlerweile eine ganze Reihe großfruchtiger Sorten im Handel.


Die Kissenaster ist nach wie vor ein Klassiker am Rand sonniger Staudenrabatten.

 


Einen leuchtend orangen Farbkleks zaubert die `Schwarzäugige Susanne` als Kletterpflanze an Pergolen, Säulen oder Mauern.



Obst- und blütenreiche Gärten wirken auf das Tagpfauenauge im Herbst wie ein Magnet.



Schon aus der Ferne wirken die großen Früchte der gefüllten Apfelrose.

Die flach stehende Herbstsonne zaubert in Verbindung mit Gräsern wie dem Lampenputzergras malerische Bilder in den Garten.

 
Fotos: Thomas Neder