Gartentipps für den Monat April
 

Die Larven des Dickmaulrüsslers biologisch bekämpfen
(TN) Erwachsene Käfer des Dickmaulrüsslers und dessen Larven sind gefürchtete Schädlinge im Hausgarten. Häufig findet man sie an Rhododendren oder an Pflanzen in Containern. Während sich die Larven von feinen Haarwurzeln ernähren und Jungpflanzen hierdurch zum Absterben bringen können, verursacht der erwachsene Käfer einen sog. Buchtenfraß an Blättern. Als biologische Bekämpfungsstrategie zum Durchbrechen des Entwicklungszylus von der Larve zum erwachsenen Käfer bietet sich der Einsatz von nützlichen Nematoden an. Die Nützlinge (meist als Pulverform geliefert) werden im Wasser aufgelöst und über die Pflanzflächen gegossen. Die Nematodenart Steinernema kraussei kann auch jetzt schon bei noch kühlen Bodentemperaturen ausgebracht werden. Gegen die nachtaktiven Käfer gibt es momentan leider noch keine biologische Bekämpfungsstrategie. Man kann sich jedoch mit einem Brett behelfen, das man auf die Erde legt. Die Käfer verstecken sich tagsüber gerne darunter und können dann leicht abgesammelt werden.

Der Kräuselkrankheit beim Pfirsich vorbeugen
Neben der Verwendung robuster Sorten wie `Revita` oder `Benedicte` kann jetzt zum Zeitpunkt des Knospenschwellens mit einem Pflanzenstärkungsmittel auf Basis natürlicher Fettsäuren (wie z. B. Neudovital) der gefürchteten Krankheit durch mehrmaligen Einsatz im Abstand von etwa 10 Tagen vorgebeugt werden. Hat sich der Pilz anhand gekräuselter Blätter bereits in der Pflanze etabliert, nutzen diese Maßnahmen aber nichts mehr.

Gräserrückschnitt und Teilung
Wer stabile Gräser wie Reitgras, Atlasschwingel oder Pfeifengras im Staudenbeet verwendet hat, konnte während des ganzen Winters die Reize der Gräser im Wechsel der Jahreszeit und des Wetters genießen. Nun wird es Zeit, die brüchigen Halme dicht über dem Boden zu entfernen. Große Horste können mit dem Spaten in faustgroße Stücke geteilt und an einem mit Kompost oder frischer Erde verbesserten Standort neu aufgepflanzt werden.

Rosen wollen gepflegt werden
Zeigen sich nach dem harten Winter die noch vitalen Knospen der Rosen, wird es Zeit für einen fachgerechten Schnitt. Zeitlich kann zum Start der Vegetationsperiode gedüngt werden. Wer langsam fließende organische Dünger bevorzugt, sollte diese bereits jetzt im Frühjahr verabreichen. Mitte Juni kann dann nochmals ein schnell verfügbarer mineralischer Dünger sinnvoll sein um die 2. Blüte zu stärken.

Abwechslung im Gemüsegarten
Mairüben sind einfach in der Kultur und eine willkommene Abwechslung im Gemüsegarten. Die kugel- oder flachrunden Rübchen schmecken knackig und süßlich würzig. Man kann sie roh essen oder auch ähnlich wie Kohlrabi verwerten. Die Blätter der Mairübe können wie Spinat verarbeitet werden. Die Aussaat ist in der Zeit von März bis Mitte Mai und von Juli bis Mitte August am sinnvollsten. Der Reihenabstand beträgt ca. 25 cm. In der Reihe werden die Pflanzen auf etwa 5 bis 10 cm vereinzelt.

Voll im Trend liegen auch die mild schmeckenden Lauchzwiebeln. Das herzhafte Frühlingsgemüse sieht ähnlich aus wie Lauch, hat aber die charakteristischen Röhrenblätter einer Zwiebel. Die bis zu 40 cm langen Zwiebeln sind ideal für Wokgerichte, für Salate oder zum Würzen von Saucen und gelten wegen ihrer feineren Qualität als Alternative zu Lauch und Zwiebeln. Wer im Herbst in Reihen gesät hat, kann bereits im April ernten. Bei einer Frühjahrssaat erfolgt die Ernte dann im Juli/August.

(Bezugsadresse Nützlinge z.B. www.nuetzlinge.de)

 

Der Blütenduft der japanischen Zieraprikose ist einmalig und die leuchtende Blütenfülle ein echter Frühlingstraum.

Ein Klassiker mit langer Geschichte, aber immer noch beeindruckend in seiner Blüte, ist der Osterkaktus.


Ist das Blütenspektakel des Mandelbäumchens vorbei, sorgt ein kräftiger Auslichtungsschnitt für eine gesunde Weiterentwicklung der Pflanze.

Die Kaiserkrone ist ein echter Gigant im Sortiment der Zwiebelpflanzen.

Der Beginn der Forsythienblüte ist für viele das Startsignal für den Frühling.
entgegen.


Zierquitten gibt es in hohen und niedrigen Formen. Sie zählen mit zu den ersten Frühlingsblühern im Standardsortiment der Ziersträucher.


Die Küchenschelle ist auch bei uns heimisch. Im Garten ist sie eine gute Pflanze für den Steingarten.
 
Fotos: Thomas Neder