Veredlungskurs mit Rekordbeteiligung
 

(TN) Großer Andrang herrschte beim Veredlungskurs des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege e.V. am Obstlehrgarten. Etwa 50 Obstliebhaber ließen sich von Kreisfachberater Thomas Neder Tipps und Kniffs zum alten gärtnerischen Handwerk des Veredelns beibringen und konnten beim Pfropfen hinter die Rinde sogar auch selbst mit Hand anlegen.

Zum Auftakt der Veranstaltung erläuterte Neder an den neuen in den Lehrgarten integrierten Veredlungsbäumen wie man einen Baum der sieben Kirschwochen, einen Pflaumenbaum mit gelben und blauen Früchten oder ein Sortiment seiner Lieblingspflaumen auf einem Baum unterbringt.

Anhand mitgebrachter Unterlagen konnte die Gartenfreunde die Grundzüge des Chip budding und der Kopulation mit und ohne Gegenzunge erlernen. Auf der Obstwiese hinter dem Landratsamt, die mittlerweile einen Apfelbaum mit 50 aufgepfropften Sorten beherbergt, übte man anschließend noch das Pfropfen hinter die Rinde in den verschiedensten Varianten.

Sommerfest am 31. Juli
2. Vorsitzender Siegfried Wittmann, der selbst ein begeisterter Veredler ist, lud die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung zum diesjährigen Sommerfest am Lehrgarten ein. Es steht auch in diesem Jahr wieder unter dem Motto: “Garten, Kunst und Musik“. Die offizielle Eröffnung durch 1. Vorsitzenden, Landrat Michael Busch findet um 15 Uhr statt. Eine Fachführung durch den Garten ist für 15:30 Uhr vorgesehen. Ab 19:30 lädt ein Bläserquintett mit Musikern der Bamberger Symphoniker zu einem Kammerkonzert ein. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels. Den künstlerischen part übernimmt Hannes Zips mit Schülerinnen und Schülern der Coburger Gymnasien.

 



Anhand mitgebrachter Unterlagen konnte die Gartenfreunde die Grundzüge des Chip budding und der Kopulation mit und ohne Gegenzunge erlernen.



Auf der Obstwiese hinter dem Landratsamt, die mittlerweile einen Apfelbaum mit 50 aufgepfropften Sorten beherbergt, übte man anschließend noch das Pfropfen hinter die Rinde in den verschiedensten Varianten.

 

Fotos: Thomas Neder