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Salat fortlaufend säen
(TN) Wer fortlaufend frischen Salat aus dem Gemüsegarten ernten
möchte, sollte alle 2-3 Wochen neu säen oder pflanzen.
Gefragt für den Sommeranbau sind nach der ersten Ernte nun
Sorten, die Hitze ertragen ohne schnell zu schossen. Alternativ
zu kopfbildenden Züchtungen sind vor allem auch Schnitt- oder
Pflücksalate für die laufende Ernte gut geeignet. Neu
im Angebot sind sog. Asia-Salate. Sie werden in Form praktischer
Saatbänder angeboten, die ausgerollt nur noch flach mit Erde
angedeckt und feucht gehalten werden müssen.
Pflanzrettiche setzen
Bei schweren Böden bietet sich die Kultur von sog. Pflanzrettichen
an. Hier werden die Samen einer gegen die Rettichschwärze robusten
Sorte wie z.B. `Neptun` in mit lockerer Erde gefüllte Torftöpfe
gesteckt. Diese werden ebenerdig in die Erde gepflanzt und ganz
normal weiter kultiviert. Will man keine madigen Rettiche oder Radies
ernten, ist die Auflage eines Gemüseschutznetzes unverzichtbar.
An die Herbsternte denken
Auch wenn der Herbst noch weit entfernt ist, sollte im Juni mit
der Pflanzung von Grünkohl, Chinakohl, Rosenkohl oder Knollenfenchel
begonnen werden. Nach dem 24. Juni ist traditionell die Ernte von
Rhabarber und Spargel zu Ende. Die Pflanzen erhalten nun noch eine
leichte Düngung und bei Bedarf Wasser, damit sie sich für
das kommende Jahre wieder regenerieren können. Wird bei Paprika
die sog. Königsblüte in der Mitte der Pflanze entfernt,
wird die Entwicklung von Nebentrieben und ein erhöhter Fruchtansatz
gefördert.
Monilia Triebe entfernen
Das feuchte Wetter war in diesem Jahr wieder ein Test für die
Widerstandsfähigkeit der Sauerkirschsorten gegen die Monilia
Spitzendürre. Um das Infektionspotential aus dem Baum zu nehmen,
werden befallene Triebe sorgfältig bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten
und entsorgt. Das gleiche gilt auch für die Ziermandel, die
durch das feuchte Wetter stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Formobst pinzieren
Jungtriebe an Spalier- und Formobst erhalten im Juni bereits den
ersten Schnitt (auch Juni-Knip) genannt, um die Form zu halten.
Je nach Fruchtansatz kann bei Äpfeln bereits ausgedünnt
werden. Der Abstand von Frucht zu Frucht sollte etwa eine Handbreite
betragen. Dies gewährleistet eine optimale Versorgung der Frucht
und beugt einer Erschöpfung des Baumes vor.
Wildobst pflanzen
Wer noch pflanzen möchte und nach gesunden Alternativen sucht,
kann es mit Maibeeren, Apfelbeeren, Vitalbeeren oder Gojibeeren
versuchen. Eine ganze Palette dieser Wildobstgehölze steht
im Obstlehrgarten des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und
Landespflege.
Varianten des Staudenrückschnitts
Frühsommerblüher unter den Stauden, wie Salbei, Feinstrahl
oder Rittersporn sollten nach der Blüte bis 10 cm über
dem Boden zurückgeschnitten und gedüngt werden. Stehen
die Pflanzen gut in Kultur, danken sie es mit einer zweiten Blüte.
Sind bei Spätsommerblühern wie z. B. der Sonnenbraut (Helenium
– Arten) mehrere Pflanzen im Garten, sorgt ein dezenter Rückschnitt
um ca. 20 cm für eine spätere und damit für eine
gestaffelte Blüte.
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