„Maibock“ im Einberger Obstmuttergarten
 

(TN) Dass extensiv gepflegte Streuobstwiesen ein beliebtes Refugium für Vögel, Insekten und Kleinsäuger sind, ist nichts Neues. Dass, wie im Foto, der „Maibock“ im hohen Gras des Einberger Obstmuttergartens sein Revier gefunden hat und sich auch tagsüber fast bis an das Ortsschild von Einberg heranwagt, erstaunt dann doch schon etwas. In Summe gedeihen auf dem alten Teil des Obstmuttergartens des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege e.V. und dem neuen Teil, der durch eine alte Obstzeile verbunden wird, mittlerweile schon über 100 Obsthochstämme. Die Mahd des Grases erfolgt einmal jährlich und wird vom Bauhof der Stadt Rödental übernommen. Mit einem Gehölzgürtel in der Senke vernetzt, übernimmt dieses grüne Band aus Obsthochstämmen nicht nur eine wichtige ökologische Funktion am Ortsrand, sondern stellt auch aus Sicht der Ortsbildpflege eine einladende Visitenkarte Einbergs dar. Dieser Aspekt der Ortsrandgestaltung wird auch im neuen Kreiswettbewerb „Das schönere Dorf – die schönere Stadt“ wieder eine wichtige Rolle spielen.

 
 
Dieser „Maibock“ hat im hohen Gras des Einberger Obstmuttergartens sein Revier gefunden.

 

Fotos: Thomas Neder