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(TN) Dass extensiv gepflegte Streuobstwiesen ein beliebtes Refugium
für Vögel, Insekten und Kleinsäuger sind, ist nichts
Neues. Dass, wie im Foto, der „Maibock“ im hohen Gras
des Einberger Obstmuttergartens sein Revier gefunden hat und sich
auch tagsüber fast bis an das Ortsschild von Einberg heranwagt,
erstaunt dann doch schon etwas. In Summe gedeihen auf dem alten
Teil des Obstmuttergartens des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau
und Landespflege e.V. und dem neuen Teil, der durch eine alte Obstzeile
verbunden wird, mittlerweile schon über 100 Obsthochstämme.
Die Mahd des Grases erfolgt einmal jährlich und wird vom Bauhof
der Stadt Rödental übernommen. Mit einem Gehölzgürtel
in der Senke vernetzt, übernimmt dieses grüne Band aus
Obsthochstämmen nicht nur eine wichtige ökologische Funktion
am Ortsrand, sondern stellt auch aus Sicht der Ortsbildpflege eine
einladende Visitenkarte Einbergs dar. Dieser Aspekt der Ortsrandgestaltung
wird auch im neuen Kreiswettbewerb „Das schönere Dorf
– die schönere Stadt“ wieder eine wichtige Rolle
spielen.
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