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(TN) Gespenstisch sieht es jetzt aus, wenn die Raupen der Gespinstmotte,
einem Schmetterling mit schwarz bepunkteten weißen Vorderflügeln,
massenhaft über Pfaffenhütchen, Weiden oder Traubenkirschen
herfallen. Schon nach wenigen Tagen ist außer den skeletierten
Trieben der Pflanzen dann nicht mehr viel übrig. Mit einem
„Igitigit“ hält man meist respektvoll Abstand,
besonders dann, wenn sich die einzelnen Raupennester zu riesigen
Sammelnestern mit mehr als 1000 gefräßigen Raupen vereinen.
Etwa Mitte Juni, wenn sich die Raupen nach einem etwa 7 wöchigen
Fraß verpuppen, ist das ganze Spektakel vorbei und nur noch
die weißen schleierartigen Gespinste erinnern an die Invasion
der gefräßigen Gesellen. In der Regel erholen sich die
Pflanzen von der Tortur. In Obstkulturen kann es zu Ernteverlusten
kommen. Wird der Befall rechtzeitig erkannt, können befallene
Triebe abgeschnitten und entfernt werden.
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