Frostharte Wildalpenveilchen für Hausgärten
 

(TN) Alpenveilchen (Cyclamen) gehören zu den ursprünglichen Pflanze auf der Erde. Ungefähr 20 Arten sind den Mittelmeerländern und in Mitteleuropa beheimatet. An Naturstandorten in ihrer Heimat wachsen sie überwiegend an halbschattigen Stellen von Geröll- oder Felshalden und in lichten Wäldern.

Nicht alles was im Handel als frosthart angepriesen wird überlebt auch den Winter. Wer winterharte Alpenveileichen im Garten kultivieren möchte, kann es mit echten Wildalpenveilchen versuchen.

Wildcylamen lieben einen kalkhaltigen und humosen Boden. Schwere Böden eignen sich daher nicht für die erfolgreiche Kultur im eigenen Garten. Nach dem Pflanzen werden die Zwiebeln ca. 3-5 cm mit Erde abgedeckt. Eine leichter Schutz in strengen Frostperioden mit Laub oder Fichtenreisig schützt sie vor Kälte und kalten Winden.

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Arten im Fachhandel. Sie sorgen als Zwiebelraritäten für ein besonderes highlight im Garten – vor allem deshalb, weil einige von Spätherbst im Winter oder im Frühling blühen. Cyclamen hederifolium gibt es in weiß und in rosa. Es blüht je nach klimatischen Verhältnissen von Sept. bis Dezember. Cyclamen coum zeigt in milden Perioden von Dezember bis März seine kleinen weißen oder rosa farbenen Blüten. Cyclamen hederifolium blüht hellrosa von September bis November.

 


Nicht alles was im Handel als frosthart für die heimischen Gärten angepriesen wird, überlebt auch den Winter bei uns. Wer winterharte Alpenveileichen im Garten kultivieren möchte, kann es mit echten Wildalpenveilchen versuchen. (Foto aus dem Obstlehrgarten des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege e.V.)
Foto: Neder