`Pitmaston` – Eine schmelzende Köstlichkeit für Hausspaliere
 

(TN) Der Anbau von Birnen bereitet im Hausgarten oft Schwierigkeiten. Die edle Frucht gilt als empfindlich für Birnengitterrost, Schorf und neuerdings auch für den Birnblattsauger.
Zumindest Pilzkrankheiten lassen sich durch die Wahl eines geeigneten Standorts soweit in Grenzen halten, dass auch ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln die Kultur gelingt und gesunde Früchte geerntet werden können. Regengeschützt am Spalier, das sich an die schützende Hauswand schmiegt, lässt sich die Birne mit guten Schnittkenntnissen gut als klassische Verrier Palmette ziehen.
Nur selten im Anbau findet man im Coburger Land die Herbstbirne `Pitmaston`. Die Früchte sind riesig und bringen nicht selten ein Gewicht von 700 bis 800 g auf die Waage. Auf den Punkt gereift serviert, beeindrucken sie nicht nur durch ihre Größe, sondern auch mit saftig schmelzendem Fruchtfleisch ohne störende Steinzellen.

Rund um den Apfel und die Birne geht es auch bei der Apfelausstellung mit Sortenbestimmung. Die Veranstaltung, die als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem OGV Elsa und dem KV Coburg für Gartenbau und Landespflege e.V. durchgeführt wird, findet am Sonntag, 24. Oktober von 10 bis 16 Uhr im Saal des Landgasthofs in Elsa statt. Die Sortenbestimmung übernimmt der im Kreisverband bereits bestens bekannte Pomologe Dr. Werner Schuricht aus Jena.

 


Nur selten im Anbau findet man die Herbstbirne `Pitmaston`. Die Früchte sind riesig und bringen nicht selten ein Gewicht von 700 bis 800 g auf die Waage. Hier der Größenvergleich mit einem Hühnerei
Foto: Neder