Gartentipps für den Monat Dezember
 

Vliesdecke für Wintergemüse
(TN) Auch im Dezember lässt sich noch frisches und gesundes Wintergemüse aus dem Garten ernten. Rosenkohl, Lauch, Feldsalat und Spinat sind zwar „hart im Nehmen“, dennoch lässt sich mit einer oder auch zwei Lagen Vlies die Einwirkung des Frostes und der großen schädlichen Temperatursprünge zwischen Sonnen und Schattenseite bzw. zwischen Tag und Nacht erheblich mindern. Hierdurch lässt sich das Erntefenster ein ganzes Stück weit in den Winter schieben. So können jetzt auch noch die letzten Reste von Sellerie oder Winterrettichen über „die Runden“ gebracht werden.

Immergrüne Pflanzen Wässern
Immergrüne Gehölze und Stauden sorgen auch im Winter für Leben in den Garten. Mahonien , Buchs, Lorbeer, Bambus und Co verdunsten auch im Winter viel Wasser. Besonders im Regenschatten von Gebäuden stehen sie oft zu trocken und leiden im Winter unter Wassermangel. Trockenschäden, die oft als Frostschäden interpretiert werden, sind nicht selten die Folge. Ein durchdringendes Wässern, jetzt bevor die starken Fröste einsetzen, schafft wirksame Abhilfe.

Obstbäume schützen
Vorbeugen ist besser als Nachsicht. Dies gilt besonders für frisch gepflanzte Obstbäume. In Ortsrandlagen ist die frische Rinde eine Delikatesse für Hasen und Kaninchen. Erfahrungen zeigen, dass selbst 10- bis 15 Jahre alte Bäume noch gefährdet sind. Die jungen Bäume sollten daher mittels Drahthose, oder noch besser mit den handelsüblichen Fraßschutzspiralen geschützt werden. Sie beugen nicht nur Fraßschäden vor, sondern wirken schattierend gegen die Wintersonne und verhindern effektiv Mahdschäden bei Pflegearbeiten in der Gartensaison. Parallel zur Pflanzung kann im Idealfall noch ein Weißanstrich erfolgen, der vor gefährlichen Frostrissen schützt.

Weinreben pflanzt man am besten im Frühjahr. Wer dennoch schon gepflanzt hat, kann die Veredlungsstelle mittels Anhäufeln wie bei Rosen oder einer lockeren Laubschüttung schützen.

Reiseraktion des Kreisverbandes
Edelreiser schneiden ist einfach. Die fachgerechte Lagerung bis in das Frühjahr hinein gestaltet sich, vor allem bei Steinobst, aber schon weit schwieriger. Der Kreisverband Coburg für Gartenkultur und Landespflege schafft Abhilfe. Wie in den vergangenen Jahren, so können auch im Jahr 2011 wieder Edelreiser beim Kreisverband bestellt werden. Die Reiser stammen vom Obstmuttergarten in Einberg sowie aus den Lehrgärten in Forchheim und in Triesdorf. Die Reiser aus Einberg sind weiterhin kostenfrei. Als Unkostenbeitrag für die Reiser aus Triesdorf und Forchheim müssen ab 2012 1,50 € pro Reis berechnet werden. Letzter Bestelltermin ist der 12. Januar 2012. Die Ausgabe der Edelreiser erfolgt am 19. April in der Zeit von 13:30 bis 15:30 Uhr am Reiserkeller in Ebersdorf. Im Anschluss daran findet um 17 Uhr der Veredlungskurs statt (Treffpunkt Lehrgarten)

Fotos: Thomas Neder


 


Vorbeugen ist besser als Nachsicht. Dies gilt besonders für frisch gepflanzte Obstbäume. In Ortsrandlagen ist die frische Rinde eine Delikatesse für Hasen und Kaninchen. Erfahrungen zeigen, dass selbst 10- bis 15 Jahre alte Bäume noch gefährdet sind. Die jungen Bäume sollten daher mittels Drahthose, oder noch besser mit den handelsüblichen Fraßschutzspiralen geschützt werden


Wie in den vergangenen Jahren, so können auch im Jahr 2011 wieder Edelreiser beim Kreisverband bestellt werden.


Winterrettiche sind ein urgesundes Wintergemüse, das schon seit alters her gegen Erkältungskrankheiten verwendet wird.




Der Apfeldorn ist ein kleiner robuster Baum für beengte Standorte. Seine roten Früchte leuchten bis weit in den Winter