`Herzogin Elsa` - Streuobstbirne des Jahres 2011
 


(TN) Obwohl der Name Herzogin Elsa sehr abgehoben klingt, stellt die Streuobstbirne des Jahres 2011 keine besonderen Ansprüche an ihren Standort. `Herzogin Elsa` kann auch in etwas raueren Lagen gepflanzt werden, da die mittelfrühe Blüte wenig empfindlich gegen Nässe und Frost ist. `Herzogin Elsa` setzt relativ früh mit einem regelmäßigen Ertrag ein und eignet sich daher gut für den Hausgarten.

Die Mitte September bis Anfang Oktober reifende Herbstbirne ist eine echte Schwäbin. Sie wurde 1885 von Hofgärtner Müller des Schlosses Wilhelma gezüchtet und durch das Pomologische Institut Reutlingen in den Handel gebracht. Die Frucht selbst ist anfangs grün bis blassgelb, etwas rau in der Schale, kann bei guter Sonneneinstrahlung aber auch etwas rotbackig lachen.

Das Fleisch ist halb schmelzend bis schmelzend. Da die Frucht schnell teigig wird, sollte sie etwa 5 Tage vor der Vollreife geerntet werden.

Sie kann als Tafelbirne frisch vom Baum gegessen oder zu Kompott oder Saft weiter verarbeitet werden. Auch zum Einmachen ist sie gut geeignet.

Foto: Thomas Neder