Sauer macht lustig

 

(TN) Zu den letzten Wildobstarten, die im Hausgarten jetzt noch geerntet werden können, zählt die Koreanische Berberitze. Sie schmeckt zwar recht sauer, hat es aber, was den Vitamin C-Gehalt betrifft, in sich und ist ein urgesundes Naschobst. Sie wird seit einigen Jahren im Obstlehrgarten des Kreisverbandes Coburg für Gartenkultur und Landespflege e. V: am LRA in Coburg erfolgreich kultiviert. Wer jetzt im Herbst Vitamine für das kommende Jahr „pflanzen“ möchte und nach etwas Außergewöhnlichem sucht, das auch optische Akzente setzt, kann es mit der Koreanischen Berberitze versuchen. Im Handel sind z.B. die zwei großfruchtige Auslesen `Azisa` und `Rubin`. Frei wachsend, werden die Sträucher ca. 2m. Die gelben Blüten erscheinen im Mai. Die roten auffallenden Früchte reifen im Oktober und bleiben bis weit in den Winter am Strauch. Man kann die Früchte entweder frisch verzehren oder zu Konfitüre verarbeiten. Berberitzen waren vor allem in früheren Zeiten, als Zitronen noch schwer zu bekommen waren, als Vitamin C Lieferanten begehrt.

Foto Thomas Neder