Das schönste Großgrün gesucht
 
„Großgrün in den Ortschaften“ lautet das Motto des Zwischenwettbewerbs im landkreisinternen Wettbewerb „Das schönere Dorf, die schönere Stadt 2010 -2012“.
Eine erfreuliche Anzahl von Gemeinden und Städten folgten dem Aufruf des Beirates und konkurrieren nun um das schönste Großgrün in den Ortschaften.
Der Kreisbeirat hat nun die Qual der Wahl aus den gemeldeten Teilnehmern die Sieger zu ermitteln.


Folgende Aspekte werden bewertet (je 20 Punkte): Durchgrünung der Ortschaft (Ortskern, Neubaugebiete) mit Großgrün, Eingrünung der Ortsränder, bzw. Vernetzung der Peripherie mit der umgebenden Landschaft, Standraum der Bäume, Zustand der Bäume, Nach- Neupflanzungen.


Es geht natürlich nicht nur um Schönheit und Optik, denn auch wenn viele Nutzungsmöglichkeiten in der heutigen Zeit nicht mehr die Bedeutung wie früher haben, so spielen Bäume in klimatischer, ökologischer oder ästhetischer Hinsicht gerade heute im Zeichen des Klimawandels eine zentrale Rolle.
Bäume prägen Ortschaften und Landschaften. Durch ihr langes Lebensalter verbinden sie das Gestern mit dem Heute und Morgen. Bäume filtern Staub und Schadstoffe aus der Luft, spenden Schatten, festigen Hänge, bremsen den Wind, binden Kohlendioxid, liefern Sauerstoff und sorgen für ein angenehmes Klima.
Großgrün im Ortskern prägt das Bild der Ortschaften auf wohltuende Weise ganz entscheidend mit. An den Ortsrändern sorgen Einzelbäume, Baumtore, Baumreihen oder Alleen für einen sanften Übergang in die umgebende Landschaft oder vernetzen natürliche Strukturen.


Bäume geben dem Menschen sehr viel, sollten im Gegenzug dafür aber auch respektiert, erhalten und gepflegt werden. Hierzu zählt. neben der eigentlich selbstverständlichen Toleranz auch der Erhalt eines ausreichend großen Standraumes, bei Bedarf Maßnahmen zur Verbesserung des Standortes oder eine fachmännische Kronenpflege.


Der Zwischenwettbewerb „Großgrün in den Ortschaften“ will auf die Bedeutung unserer grünen Wegbegleiter für das Ortsbild hinweisen und sich für deren Erhalt einsetzen.

Fotos: Thomas Neder