Lebenswerte Dörfer erhalten und fördern
Endbewertung im Kreiswettbewerb „Das schönere Dorf, die schönere Stadt“
 

(TN) Auch wenn der traditionsreiche Wettbewerb „Das schönere Dorf – die schönere Stadt 2010- 2012“ noch seinen alten Namen trägt, geht es hierbei nicht mehr nur um das schönste, sondern vor allem um das lebenswerteste Dorf. Mit großer Sorgfalt bewerteten die Juroren auf ihrer einwöchigen Reise durch 27 teilnehmende Orte des Coburger Landes die positiven Veränderungen in den Bereichen Dorf in der Landschaft (max. 20m Punkte), Grüngestaltung und Entwicklung (max. 20 Punkte), Baugestaltung (max. 20 Punkte) und soziales und kulturellen Leben (max. 20 Punkte). Im Gegensatz zum Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ setzt der Beirat des Kreiswettbewerbs neben geförderten Maßnahmen der Dorferneuerung oder der Städtebauförderung in gleicher Weise vor allem auch auf kleine Mosaiksteine, die auch von Bürgerschaften und Vereinen geschultert werden können.

Der Kommission gehören an: 1 Vorsitzende Christine Heider, Günther Kob, Wolfgang Dultz, Claus Höcherich, Elisabeth Musbach, Prof. Johannes Körner, Heinrich-Adam Püls und Kreisfachberater Thomas Neder.

Noch ist es allerdings zu früh für eine Bekanntgabe der Ergebnisse. Das Endresultat wird erst anlässlich der festlichen Abschlussveranstaltung am 15. November im großen Sitzungssaal des Landratsamtes publik gemacht. Hierbei wird Landrat Michael Busch die Siegergemeinden und Teilnehmer für Ihr großes Engagement auszeichnen.

Einige Impressionen der Rundreise möchten die Juroren aber bereits schon jetzt mitteilen:

Nach Meinung von Claus Höcherich fruchtet der Wettbewerb. Die Teilnehmer strengen sich sichtlich an und stellen ihr Dorf positiv dar. „ In kleinen Ortschaften läuft das ganze gesellschaftliche Leben nur noch über Vereine und Einzelpersonen, dies war mir in diesem Umfang noch nicht bekannt“ resümiert Heinrich Adam Püls. Für 1. Vorsitzende Christine Heider sind die aktiven Gartenbauvereine und anderen aktiven Bürgerschaften im wahrsten Sinne des Wortes reiche Schätze und wertvollste Motoren der Dorfbildpflege. Sie kümmern sich in den Ortschaften um Maßnahmen, die von den Bauhöfen alleine nicht mehr zu bewältigen sind. Wolfgang Dultz bezeichnet es als gesellschaftliche Herausforderung, das was die jetzige Generation in den Dörfern macht und leistet auch in die nächste zu retten.

Der Wettbewerb wurde gesponsert von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels.

Fotos: Thomas Neder

   


(TN) Die "Ministoppelhopser" aus Fürth am Berg bewirtschaften vor der Jugendhütte ein eigenes Feld und freuen sich auf die bevorstehende Ernte. Der Beirat war angetan von der fruchtbaren Jugendarbeit des OGV Fürth am Berg, die schon seit Jahren reiche Früchte trägt.




(TN) Auch der terrassierte Bibelgarten im Umffleld der Kirche in Schottenstein fand großen Zuspruch unter der Jury.