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(TN) Über 50 Führungskräfte konnte Landrat Michael
Busch, 1. Vorsitzender des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau
und Landespflege e.V. zum Seminar für Vereinsvorstände
begrüßen. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Bayerischen
Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. in Zusammenarbeit
mit dem KV Coburg.
Seminarleiter Dr. Hans Bauer informierte über das reichhaltige
Informationsangebot des Landesverbandes. Unter den akribisch ausgearbeiteten
Fachblättern, die allen Vereinen zur Verfügung gestellt
werden, erwähnte er vor allem die Bereiche: „Gesundheit
aus dem Garten“, „Gärten für Kinder“,
„Grüne Begegnungsräume“ und „Gestaltungsideen
für kleine Gärten“. „Diese Themen sind echte
Bringer für die Obst- und Gartenbauvereine. Hier können
und sollten Sie punkten“ so Bauer. Besonders am Herzen lag
dem Seminarleiter auch das Thema fachgerechte Düngung. Hierzu
wurde, unterstützt durch Praxisdaten, die auch der KV Coburg
lieferte, das EDV Programm DIG entwickelt. Es steht auf der homepage
des Landesverbandes den Vereinen als download zur Verfügung.
Interessante Aktivitäten aus ihren Vereinen stellten Ingrid
Ehrlicher aus Weißenbrunn v. W. und Christine Pötsch-Lauer
aus Großgarnstadt vor. „Mit 35 Jahren Altersdurchschnitt
ist Weißenbrunn v. Wald ein sehr junger Verein. Ziel ist es,
allen Altersgruppen mit einem maßgeschneiderten Programm Entfaltungsmöglichkeiten
im Verein zu geben“, so Ehrlicher. Gut gelungen sei z. B.
der Übergang der Jüngsten in die sog. Kirchweihgesellschaft
einem Podium für die Altersklasse ab 10-12 Jahren. Als weitere
highlights erwähnte Ehrlicher die Herstellung von Sauerkraut,
das Abbrennen eines Kartoffelfeuers, das Aufstellen eines Maibaumes
oder die Pflanzentauschbörse. Besonderen Ehrgeiz will man zukünftig
in den Bau eines Backhauses stecken.
Christine Pötsch Lauer berichtete von guten Erfahrungen mit
Patenschaften, die einzelne Personen oder Gruppen für bestimmte
Bereiche im Dorf übernommen haben. Das Lehmbackofenfest am
neolithischen Lehmbackofen sei nach wie vor ein echter Renner. Auch
wenn es nicht zur Goldmedaille gereich habe, hätten die zahlreichen
Teilnahmen an der Dorfwettbewerben immer wieder Verbesserungen für
das Dorf gebracht. Besonders stolz seien die Großgarnstadter
z. B. auf die neu erstellte Kopfweidenzeile am Ortsrand, die zukünftig
für eine bessere Vernetzung mit der umgebenden Landschaft sorgen
soll.
Wissenswertes zum Thema Jugendarbeit vermittelten 3. Vorsitzende
Annette Eppler, Marina Zarske und Stefan Schwuchow, Geschäftsführer
des Kreisjugendrings Coburg. Für die sehr gute und engagierte
Jugendarbeit, die in vielen Gartenbauvereinen geleistet wird, bedankte
sich Annette Eppler. Der Kreisverband wolle auch zukünftig
die Jugendarbeit fachlich unterstützen. Was aber konkret vor
Ort wichtig und richtig sei, müsse jeder einzelne Verein selbst
entscheiden. Stefan Schwuchow stellte die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten
für Jugendgruppen vor und bat um eine jährliche Meldung,
der in den Jugend- und Kindergruppen vertretenen Mitglieder zwischen
6 und 27 Jahren. Zudem warb er für eine Julica-Schulung, die
interessierten Jugendlichen das notwendige Basiswissen für
eine erfolgreiche Jugendleitung vermittle.
Karlheinz Friedrich, Sonderzugbeauftragter des Kreisverbandes informierte
die Seminarteilnehmer darüber, dass die Obst- und Gartenbauvereine
zukünftig stärker in die Auswahl des Ziels für die
Sonderzugreisen eingebunden werden sollen. Er bat ausdrücklich
darum, die im Rundschreiben bereits bekannt gegebenen Vorschläge
in den Vereinen zu diskutieren und ihm das Ergebnis bald mitzuteilen,
damit ein Ziel festgelegt und mit der detaillierten Vorbereitung
begonnen werden könne.
Kreisfachberater Thomas Neder dankte Seminarleiter Dr. Hans Bauer
für die kompakten Informationen und den Teilnehmern für
ihren Besuch am 7stündigen Seminar.
Fotos: Thomas Neder
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