Der Garten im Juli – Tipps vom Kreisfachberater
 

Folgekulturen im Gemüsegarten pflanzen
(TN) Buschbohnen und Sommererbsen sind jetzt Anfang Juli ideale Folgekulturen auf abgeernteten Salat-, oder Kohlrabi-Beeten. Die Ernten reichen dann bis weit in den September hinein. Bei Bohnen ist vor allem die Zeit vor und nach der Blüte für einen guten Ertrag entscheidend. Besonders in dieser Zeit ist für ausreichend Wasser zu sorgen. Die Blüten werden sonst leicht abgestoßen.

Blattsalate schließen die Lücken
Schnellwachsende Lückenfüller, die den Salatteller fortlaufend mit knackigen Blättern garnieren, sind blattlausresistente Blattsalate. Auch Sommersorten von Radies können noch ausgesät werden. Da die Kohlfliegen immer noch unterwegs sind, lohnt auch jetzt noch der Einsatz eines Gemüseschutznetzes.

Schon jetzt an die Herbsternte denken
Gibt es Probleme mit der sog. Rettichschwärze sollten bei Aussaaten von Rettichen auf einen konsequenten Flächenwechsel geachtet werden. Die Verwendung der resistenten Sorte `Neptun`, einer Kreuzung zwischen deutschen und japanischen Sorten, ist eine weitere Alternative. Auch wenn die Ernte noch in weiter Ferne liegt, sollte man bereits jetzt an das Pflanzen von Grünkohl denken.

Rückschnitt sorgt für eine zweite Blüte

Viele Stauden, wie Salbei oder Feinstrahl, bilden einen zweiten Blütenflor, wenn sie kurz nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Abgeblühte Ziersträucher wie Weigelien oder Bauernjasmin können bei Bedarf nach der Blüte geschnitten werden. In der Regel wird sich der Schnitt auf das Herausnehmen einiger alter Triebe beschränken. Die Blütenbildung bei Glyzinien kann man fördern, indem man die Seitentriebe auf Stummel zurückschneidet.

Stecklingsvermehrung

Wer gerne selbst vermehrt, kann sich im Juli an die Vermehrung von Nadelgehölzen (z.B. Wacholder) wagen. Hierzu werden 5 bis 8 cm lange Seitentriebe vom Haupttrieb abgerissen. Ein kleines Holzschildchen sollte allerdings am Steckling verbleiben. Unter gespannter Luft bewurzeln die Stecklinge gut bis zum Frühjahr. Vor dem Stecken in ein lockeres nährstoffarmes Substrat, empfiehlt sich das Tauchen in ein Bewurzelungshormon.
Beet- und Balkonpflanzen flott in Kultur halten.

Nach 6 bis 8 Wochen geht der Vorrat an Dünger für die hungrigen Beet- und Balkonpflanzen in den Balkonkästen langsam zur Neige. Hat man keinen langsam fließenden Langzeitdünger unter die Erde gemischt, sollte jetzt 1x pro Woche flüssig nachgedüngt werden.

Wild aber lecker

Neben Maibeeren sind auch Felsenbirnen gute Wildobstarten zum Naschen. Felsenbirnen, blühen nicht nur schön und tragen leckere Früchte, sondern haben auch eine wunderschöne Herbstfärbung. Die Sorte `Ballerina`, eine Züchtung aus Holland, wächst sehr schmal und trägt mehr und größere Früchte. Besonderer Beliebtheit erfreut sich seit kurzem die Rubus Hybride `Dorman Red`. Die großen, hellroten Früchte reifen von Mitte Juli bis Mitte August. Sie stehen auch im Obstlehrgarten des Kreisverbandes und haben die letzten harten Winter im Gegensatz zu den Brombeeren sehr gut überstanden.

Flächenwechsel bei Erdbeeren
Werden Erbeerbeete neu angelegt, sollte ein Nachbau auf der gleichen Fläche unbedingt vermieden werden, da bodenbürdige Pilze auf viele Jahre unbeschadet im Boden überdauern können. Eine Anbaupause von 5 Jahren ist sinnvoll. Langlebig ist die bodendeckende Erdbeerwiese mit den Sorten `Florika` und `Spadeka`. Sie kann bis zu 7 Jahre beerntet werden.

 
Auch wenn die Ernte noch in weiter Ferne liegt, sollte man bereits jetzt an das Pflanzen von Grünkohl (hier in einer violetten Sorte) denken.
Werden Erbeerbeete neu angelegt, sollte ein Nachbau auf der gleichen Fläche unbedingt vermieden werden, Langlebig ist die bodendeckende Erdbeerwiese mit den Sorten `Florika` und `Spadeka`. Sie können bis zu 7 Jahre beerntet werden.

Neben Maibeeren sind auch Felsenbirnen gute Wildobstarten zum Naschen. Felsenbirnen, blühen nicht nur schön und tragen leckere Früchte, sondern haben auch eine wunderschöne Herbstfärbung.
Besonderer Beliebtheit erfreut sich seit kurzem die Rubus Hybride `Dorman Red`. Die großen, hellroten Früchte reifen von Mitte Juli bis Mitte August.



Schnellwachsende Lückenfüller, die den Salatteller fortlaufend mit knackigen Blättern garnieren, sind Schnittsalate