Naschereien rund um den Gleußener Obstlehrpfad


 

(TN) Schon seit sechs Jahren gibt es den Obstlehrpfad entlang der alten B4 zwischen Gleußen und Kaltenbrunn. Der Obstlehrpfad, der sich vorwiegend aus alten Lokalsorten des Coburger Landes rekrutiert, ist mittlerweile nicht nur bei Radfahrern und Wanderern bekannt und beliebt. Auch die Schülerklassen der nahe gelegenen Oskar-Schramm Schule in Bodelstadt besuchen den Lehrpfad immer wieder gerne und nutzen ihn als Klassenzimmer in der freien Natur. Über das Wechselspiel von Obstbäumen Bienen und Imkern und informierte sich auch in diesem Jahr wieder die 2. Klasse mit ihren Lehrerinnen. Kreisfachberater Thomas Neder begrüßte zusammen mit der 1. Vorsitzenden des GV Gleußen Ulrike Schorn die jungen Obstfreunde am Lehrpfad und erklärte den interessierten Besuchern, aus welchen Teilen ein Obstbaum besteht, wie er gezogen wird und welche Bedeutung Wurzel, Stamm, Äste und Blätter für das gute Wachsen und Gedeihen besitzen. Eine ganze Palette von Obstnaschereien hatte der Kreisfachberater aus dem Obstlehrgarten mitgebracht. Schwarze Himbeeren, Tayberries, riesengroße schwarze Johannisbeeren und auch rosa und gelb farbene Sorten gab es neben den bekannten roten Züchtungen zu naschen. Spannend wurde es beim Veredeln. Hier durfte beim Verbinden eifrig mit geholfen und probiert werden. Zwei veredelte Buschbäume sollen einen Platz an der Schule in Bodelstadt finden. Roland Brochlos erzählte aus seinen langjährigen Erfahrungen als erfahrener Imker und berichtete den jungen Besuchern von den wichtigsten Arbeiten eines Imkers, vom Aufbau eines Bienenvolkes und wie der Imker seinen Honig gewinnt. Als Geschenk durfte jeder Obst- und Bienenfreund ein kleines Glas selbst geschleuderten Honig mit nach Hause nehmen.


Fotos: Thomas Neder

   

Eine ganze Palette von Obstnaschereien hatte Kreisfachberater Thomas Neder aus dem Obstlehrgarten mitgebracht.




Roland Brochlos erzählte den jungen Naturfreunden von seinen langjährigen Erfahrungen als erfahrener Imker.