Gartentipps für den Monat Januar
 

Vorfreude im Blumentopf
(TN) Wer sich jetzt zu Beginn des neuen Jahres nach etwas Frühling sehnt, kann sich einen zarten Hauch von Frühling im Topf auf die Fensterbank holen. Leicht angetriebene kleinblütige Tete-a-Tete Narzissen, Blausterne, Schneeglöckchen oder Winterlinge werden vielfach schon zu Jahresbeginn vom Fachhandel angeboten. Nach der Blüte lässt man sie an einem geschützten Ort noch einige Wochen durch ihre Blätter Energie tanken, bevor sie wieder einziehen oder man setzt sie, so es die Witterung zulässt, danach wieder ins Freie. Frühlingshafte Vorfreude kann man sich auch mit einer getopften Christrose ins Zimmer holen.

Vorausschauende Gartenfreunde haben bereits Anfang Oktober gesunde Blumenzwiebel in Töpfe gesteckt und diese an einer geschützten Stelle im Garten zwischengelagert. Bereits Ende Dezember können diese für einige Tage zunächst in einen kühlen Raum (10-15OC) geholt werden, bevor man sie dann bei Zimmertemperatur weiter antreiben lässt.

Extravagante Rote Beete Sprossen
Wenn der Gemüsegarten im Garten noch im tiefen Winterschlaf liegt, kann man mit Keimsprossen in der Küche bereits wieder gärtnerisch aktiv werden. Dank der handelsüblichen Keimsets und des breiten Angebots an Samenmaterial, ist es denkbar einfach, die vor Vitalstoffen nur so strotzenden Sprossen selbst zu kultivieren. Für einen besonderen Hingucker sorgen die knallroten Sprossen der Roten Beete. Schon allein die extravagante rote Farbe ist ein Erlebnis und sorgt für eine festliche Deko auf Salate, Toast oder Häppchen.

Speisepilze selbst kultivieren
Wer gerne frische Speisepilze kultivieren möchten, ohne sich große Arbeit zu machen, kann auf Pilzfertigkulturen des Fachhandels zurückgreifen. Es gibt sie heute schon in großer Auswahl. Zu den Vitalpilzen mit exzellentem Geschmack zählt der Shii-Take Pilz. Er wird oft auch als der König der Pilze bezeichnet. Er enthält reichlich Vitamine, wie B1, B2, B3, B6 und B12. An Mineralstoffen sind vor allem Kalium, Zink, Eisen, Kupfer, Phosphor und Kalzium im schmackhaften Speisepilz enthalten. Neben seiner exzellenten Eignung als Speisepilz zählt er auch zu den geschätzten Vitalpilzen. Naturmediziner schreiben ihm z.B. eine Stärkung des Immunsystems zu und schätzen seine positive Wirkung bei bakteriellen und viralen Infekten. Bestellt werden kann im Fachhandel ein vollständig mit Myzel durchwachsener Substratblock, der schon nach wenigen Tagen bei 15 bis 25 OC reichlich Fruchtkörper trägt. Die erste Erntewelle dauert ca. 14 Tage. Etwa 4 Wochen später kann man den Substratblock für ca. 24 Stunden in einen Eimer mit Wasser tauchen. Die 2. Erntewelle beginnt dann nach wenigen Tagen. Danach kann man den Block ins Freiland an einen schattigen Standort bringen und sich ihn selbst überlassen. Oft bringt er dann im Laufe des Jahres noch einmal Fruchtkörper hervor.

Das Sortiment ist erfreulich reichhaltig. Mittelweile werden über 15 verschiedene Fertigkulturen ganzjährig angeboten. Neben bekannten Arten wie Austernpilz oder Braunkappe kann man sich auch an exotischere Arten, wie Judasohr, Igelstachelbart, Limonenpilz oder Toskanapilz wagen.

Bestelladresse Speisepilze
Hawlik Euro-Pilzbrut
www.pilzshop.de
Tel: 08170/ 651
Fax.: 08170/220

Staudenaussaat im Winter
Während die meisten einjährigen Pflanzen oder Gemüsesarten zum Keimen relativ hohe Temperaturen benötigen, will es eine ganze Reihe von Stauden kalt. Ganz besonders die Kaltkeimer unter den Stauden, wie Enzian, Primel, Eisenhut, Trollblume oder Tränendes Herz brauchen eine längere Zeit tieferer Temperaturen um ihre Keimhemmung zu überwinden. Hierzu säht man sie am besten bereits mitten im Winter aus und stellt die Saatschalen regengeschützt im Freiland auf.

Fotos: Thomas Neder

 
Wer gerne frische Speisepilze kultivieren möchten, ohne sich große Arbeit zu machen, kann auf Pilzfertigkulturen des Fachhandels zurückgreifen. Es gibt sie heute schon in großer Auswahl.

 

Für einen besonderen Hingucker sorgen die knallroten Sprossen der Roten Beete. Schon allein die extravagante rote Farbe ist ein Erlebnis und sorgt für eine festliche Deko auf Salate, Toast oder Häppchen.



Während die meisten einjährigen Pflanzen oder Gemüsesarten zum Keimen relativ hohe Temperaturen benötigen, will es eine ganze Reihe von Stauden kalt. Ganz besonders die Kaltkeimer unter den Stauden, wie Enzian, Primel, Eisenhut, Trollblume oder Tränendes Herz brauchen eine längere Zeit tieferer Temperaturen um ihre Keimhemmung zu überwinden