Kreisverband für Gartenbau besucht gärtnerische Highlights des Hofer Landes
 

TN_ Der Botanische Garten in Hof zählt bei versierten Pflanzenliebhabern und engagierten Gartenfreunden zweifelsohne zu den Highlights der oberfränkischen Gartenkultur. Bereits 1891 wurde am jetzigen Standort die Anlage eines Schulgartens von einem Hofer Lehrer vorgeschlagen. Diese ursprüngliche Idee, die vor weit mehr als 1oo Jahren begann, hat sich mittlerweile als facettenreicher Botanischer Garten etabliert. Der artenreiche Garten begeisterte die Reisegruppe des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege e.V. auf seinem Ausflug ins Hofer Land. Auf knapp 2 ha, eingebettet in die grüne Lunge des Luisensteins, prahlten Rosenquartiere, Alpinum, Gewürzgarten, Teichanlage, Schattenbereiche und Staudenbeete regelrecht um die Wette. Besonders die in bunte herbstliche Farbe gehüllten Staudenbeete, auf denen Sonnenbraut, Wasserdost, Sommerphlox und Knötericharten noch ihre spätsommerliche Schönheit entfalteten, hatten es den Coburger Gartenfreunden angetan. Auch die farblich harmonisch abgestimmten „borders“ mit Sommerblumen, welche ein letztes Farbenkonzert des ausklingenden Sommers anstimmten, beeindruckten die Coburger Stauden und Blumenfreunde.

Dass man auch in über 500 m Höhe noch erfolgreich Obst anbauen und verwerten kann, demonstrierte Manfred Penzel von der Wurlitzer Obstpresse. Auf einer Naschtour durch die Streuobstwiese seines landwirtschaftlichen Betriebes konnte man neben Infos zur Unterlagen- und Sortenwahl auch eine ganze Menge über den Obstanbau unter widrigen Bedingungen lernen. Neben Herbstäpfeln konnte man neue „Saxonia Birnen“ wie die schmelzend süße `Isolda` oder die noch reifende Winterbirne `Hortensia` ` geschmacklich testen und den Fruchtertrag prüfend unter die Lupe nehmen. Auch `Benita`, eine Kreuzung aus europäischer und asiatischer Birne und neue Mirabellensorten wie `Bellamira` und `Aprimira` konnte und durfte man Naschen. Bei Kaffee und Kuchen in der betriebseigenen Mosterei konnte man sich von der Leistungsfähigkeit des Wurlitzer Obstpresse überzeugen.

Am Freitag, 27. September lädt der Kreisverband um 14 Uhr zum Abschluss der Gartensaison nochmals in den Obstlehrgarten ein. Kreisfachberater Thomas Neder wird hierbei von den Praxiserfahrungen der letzten Jahre berichten. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

      

Besonders die in bunte herbstliche Farbe gehüllten Staudenbeete, auf denen Sonnenbraut, Wasserdost, Sommerphlox und Knötericharten noch ihre spätsommerliche Schönheit entfalteten, hatten es den Coburger Gartenfreunden angetan.

Ein Rundgang durch den Botanischen Garten in Hof demonstrierte eindrucksvoll die facettenreiche Anlage. Auf knapp 2 ha, eingebettet in die grüne Lunge des Luisensteins, prahlten Rosenquartiere, Alpinum, Gewürzgarten, Teichanlage, Schattenbereiche und Staudenbeete regelrecht um die Wette.

Dass man auch in über 500 m Höhe noch erfolgreich Obst anbauen und verwerten kann, demonstrierte Manfred Penzel von der Wurlitzer Obstpresse.

Bei Kaffee und Kuchen in der betriebseigenen Mosterei konnte man sich von der Leistungsfähigkeit des Wurlitzer Obstpresse überzeugen.