Zwischenwettbewerb „Wasser - belebendes Element im Ort“ kürt seine Sieger
 
(TN) Nach vier intensiven Begehungstagen und eingehender Diskussion im Beirat stehen die Sieger im Zwischenwettbewerb „Wasser - belebendes Element im Ort“ fest. Insgesamt beteiligten sich 21 Ortschaften am Wettbewerb. Dass meist der Bürgermeister selbst die Mitglieder der Jury fachkundig durch die Ortschaften führte, zeigt die Wertschätzung, die der Wettbewerb im Landkreis Coburg erfahren hat.

Christine Heider, 1. Vorsitzende des Beirats, bedankte sich anlässlich der Abschlussveranstaltung in Untersiemau für das große Engagement der Teilnehmer um das Lebens- und Gestaltungselement Wasser. „Ohne Wasser kein Leben! – die enge Verbindung der teilnehmenden Ortschaften zu ihrem Bach, ihrem Teich oder ihrem Brunnen wurde durch viele positive Beispiele unterlegt“; so die Vorsitzende des Beirates. “Ziel des Wettbewerbs sei es, die Dörfer zu motivieren und fachlich zu begleiten. Eine Prämierung beim Wettbewerb sei zwar eine große Anerkennung, aber nicht das primäre Ziel des Wettbewerbs“, so Heider.

Auch Landrat Michael Busch war voll des Lobes für die Teilnehmer "Die Gestaltung des Ortes auch und gerade mit Wasser verlangt ein wenig Mut. Aber es belebt unseren Lebensraum ungemein und inspiriert uns. Deshalb ist Wasser als gestaltendes Element in unseren Dörfern sehr wichtig.", so der Landrat.

Bewertet wurden die drei Kategorien: Natürliche Gewässer (öffentlicher Bereich, max. 50 Punkte), Künstliche Gewässer (öffentlicher Bereich, max. 30 Punkte) und Dorfbrunnen (max. 20 Punkte).

Leckere Rosenbowle als Begrüßungsdrink servierte der OGV mit seinem 1. Vorsitzenden Harald Endert und Team am Schlossteich in Untersiemau, wo sich die Teilnehmer des Wettbewerbs zahlreich einfanden und von 1. Bürgermeister Rolf Rosenbauer herzlich begrüßt wurden.

Über eine Auszeichnung dürfen sich freuen:

In der Kategorie „Natürliche Gewässer“: Weißenbrunn v. W. (Platz 1), Ahorn (Platz 2), Fürth am Berg (Platz 3).

Im Bewertungsfeld „Künstliche Gewässer“: Untersiemau (Platz 1), Bad Rodach (Platz 2), Bischwind (Platz 3).

Im Bereich Dorfbrunnen: Lahm/Pülsdorf (Platz 1), Bad Rodach (Platz 2), Gleußen (Platz 3).

Aktueller Kreiswettbewerb:

Der aktuelle Kreiswettbewerb „Das schönere Dorf, die schönere Stadt“ umfasst die Periode von 2013 bis 2015. Er beinhaltet neben dem aktuellen Zwischenwettbewerb auch die Endbewertung im kommenden Jahr. Ebenso ist die Vergabe der eisernen Rose Teil des Wettbewerbs. Aus dem Fundus der Teilnehmer meldet der Beirat einen Teilnehmer für den Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Aktueller Teilnehmer ist Lahm/Pülsdorf. Mit der Goldmedaille auf Bezirksebene steht ihnen nun der Weg in den Landesentscheid und mit etwas Glück auch bis in den Bundesentscheid offen.

Landrat Michael Busch und Christine Heider ermutigten in ihrem Schlusswort die Teilnehmer, sich im Jahr 2015 am Kreiswettbewerb „Das schönere Dorf, die schönere Stadt“ zu beteiligen. Die Teilnahme von Lahm und Pülsdorf am Bundeswettbewerb habe eindrucksvoll gezeigt, wie weit man mit einer engagierten Vorstellung komme könne.

Kurzinterview mit den Vorsitzenden der Obst- und Gartenbauvereine der jeweiligen Siegergemeinden:

Kategorie: Natürliche Gewässer

Ingrid Ehrlicher aus Weißenbrunn v. Wald schätzt natürlich das herrliche Ambiente der kleinen Wasserfälle in Weißenbrunn, die im Landkreis ihres Gleichen suchen. Dennoch fehlt ihr noch der „letzte Pfiff“. Gerne erinnert sie sich noch an frühere Zeiten, als im Umfeld der Weißenbrunner Wasserfälle, Theaterstücke aufgeführt und musiziert wurde. Gerne würde sie hier wieder eine pfiffige Idee umsetzen. Vorschläge?

Kategorie: Künstliche Gewässer

Harald Endert aus Untersiemau liebt den künstlich angelegten Wasserspielplatz am Schlossteich. „Im Sommer ist hier die Hölle los“ meint der 1. Vorsitzende des OGV Untersiemau. Der schon länger bestehende Spielplatz hatte früher vor allem auch das Ziel, die Kinder weg von der damals noch sehr stark frequentierten Bundesstraße durch den Ort zu holen – mit Erfolg wie man noch heute sieht.

Kategorie: Dorfbrunnen

Der Lieblingsbrunnen von Bürgermeister Werner Thomas aus Lahm, der zugleich auch 1. Vorsitzender des OGV ist, liegt direkt an der Hauptstraße in Lahm. Thomas liebt es, wenn die Dorfkinder am Brunnen spielen und sich beim Pumpen versuchen. Die zahlreichen „Schwedenbrunnen“ in Lahm und Pülsdorf sieht er als Verbindungsglied der beiden Ortschaften.


Bilderauslese der Bewertungsfahrten.

Fotos: Thomas Neder

Kopfweiden am Schneybach in Großgarnstadt prägten schon früher das Dorfbild am Ortsrand. Reiner Brückner, 2. Vorsitzender des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege erklärt der Jury die lange Geschichte der Großgarnstädter Kopfweiden. Die Neuanpflanzung hat sich mittlerweile gut etabliert.

Stilvolle historische Dorfbrunnen in Lahm und Pülsdorf runden das Ortsbild wohltuend ab.

Auch heute noch kann man das Wasser aus dem Stöppacher Brunnen trinken. Die Mitglieder der Jury machten die Probe aufs Exempel.

Ein Eldorado auch für schon etwas größere Kinder ist der Wasserspielplatz in Untersiemau.

Am Bach, der sich durch Weißenbrunn v. W. schlängelt, fühlen sich nicht nur Krebse wohl. Auch der Biber hat dort sein Domizil aufgeschlagen.

Besucher aus Nah und Fern schätzen die Wasserfälle in Weißenbrunn v. Wald. Sie suchen im Landkreis ihres Gleichen.

 
Am Anfang einer gelungenen (Um)gestaltung steht immer eine Vision. Mit Beharrlichkeit und zahlreichen Ideen will man den Feuerlöschteich in Elsa wieder aufwerten.

 



Über eine Auszeichnung dürfen sich freuen:

In der Kategorie „Natürliche Gewässer“: Weißenbrunn v. W. (Platz 1), Ahorn (Platz 2), Fürth am Berg (Platz 3).

Im Bewertungsfeld „Künstliche Gewässer“: Untersiemau (Platz 1), Bad Rodach (Platz 2), Bischwind (Platz 3).

Im Bereich Dorfbrunnen: Lahm/Pülsdorf (Platz 1), Bad Rodach (Platz 2), Gleußen (Platz 3).